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Rückblicke 2012
Jahreshauptversammlung des SCHWARZWALDVEREINS
Ortsgruppe Sulz am Eck e.V., am 22. 01. 2012 im Sportheim
Beginn 14.00 Uhr
Ende 16.15
Uhr
Anwesend: 60 Mitglieder und 12
Gäste
Protokoll
Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, Walter Mutz
Liebe Wanderfreunde, liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,
Dass Sie so zahlreich unserer Einladung zur heutigen Jahreshauptversammlung
gefolgt sind, ist der Ausdruck ihrer Wertschätzung zu ihrer, ja unserer
Schwarzwaldverein Ortsgruppe. Im Namen der Vorstandschaft heiße ich Sie alle
recht herzlich Willkommen. Nachträglich wünsche ich allen noch ein gesundes und
Gutes Jahr 2012.
Mein besonderer Gruß gilt Herrn Ortsvorsteher Fiedler, den Vertretern der
örtlichen Vereine sowie den Pressevertreter.
Im Gemeindemitteilungsblatt der Stadt Wildberg vom 21.12.2011 wurde erstmalig
zur heutigen Jahreshauptversammlung eingeladen und die Tagesordnung bekannt
gegeben. Somit ist die Rechtmäßigkeit unserer heutigen Jahreshauptversammlung
gegeben.
Ich gebe die heutige Tagesordnung nochmals bekannt:
1.
Begrüßung
2. Berichte
a. 1. Vorsitzender
b. Schriftführer
c. Naturschutzwart
d. Wanderwart
e. Wegwart
f. Kassiererin
g. Kassenprüfer
3. Entlastung
4. Wahlen
a. 2. Vorsitzender
b.
Schriftführer
c.
Wegewart
d.
Wanderwart
e.
Stellvertreter Naturschutzwart
f.
Beisitzer
5. Ehrungen
6. Verschiedenes und Anträge
werden Einwände gegen diese Tagesordnung erhoben?
Zum Schriftführer bestimme ich Waltraud Borkhart
.TOP
2 Berichte:
Bericht des 1. Vorsitzenden
Liebe Mitglieder und Wanderfreunde,
sehr geehrte Damen und Herren,
In vier Vorstandsitzungen am 31.03.,30.06., 06.10.. und 24.11.2011 wurden die
Belange des Vereins beraten und entsprechende Beschlüsse gefasst.
In der Sitzung am 31.03. führte der 1. Vorsitzende aus, dass unsere Ortsgruppe
am 23.04.2012 40 Jahre alt wird. Er stellte die Frage, ob eine Jubiläumsfeier
stattfinden sollte.
Nach kurzer Diskussion herrschte die Meinung vor, dass keine Feierlichkeiten
anlässlich des 40 jährigen Bestehen des Vereins durchgeführt werden sollten.
Dafür aber im Jahr 2012 ein Vereinsausflug organisiert werden sollte, denn bei
einem Festakt müssten die Mitglieder wieder kräftig arbeiten.
Ebenfalls wurde in dieser Sitzung der einstimmige Beschluss gefasst, dass wir
gemeinsam mit der ev. Kirchengemeinde, das von unserem Mitglied und
Naturschutzwartin erstellte Konfirmandenbuch, vorfinanzieren.
Am 26. März fand die Frühjahrsarbeitstagung des Bezirks in Gärtringen und die
Herbstarbeitstagung am 12. November in Altensteig statt. Diese Veranstaltungen
wurden von mir besucht. Bei der Herbstarbeitstagung wurde uns ein Zuschuss in
Höhe von € 535,60 genehmigt.
139. Hauptversammlung des SWV in Malsch am 28. Mai 2011
An der Delegiertenversammlung des Hauptvereins nahm ich teil.
Naturschutz:
Hier verweise ich auf den Bericht der Naturschutzwartin Heide Dittus.
Eines kann ich jedoch jetzt schon dem Bericht unserer Heide vorwegnehmen, in dem
ich sagen kann, dass 2011 wiederum im punkto Naturschutz von unserer Heide und
unserem Verein viel geleistet wurde. Wie zum Beispiel: Die Krötenaktionen,
Biotoppflege am Tierstein, Biotopmaßnahme Gesteinung. Mein Dank gilt allen
Helfern die mit dazu beigetragen haben, dass all diese Arbeiten erledigt werden
konnten. Mein ganz besonderer Dank gilt unserer Naturschutzwartin Heide Dittus,
die sich unermüdlich für den Naturschutz einbringt. Ganz besonders war ich
erfreut, dass sich spontan 10 Helfer zur Beseitigung des Heu´s auf der
Gesteinung eingefunden haben.
Heimatpflege und Brauchtum:
Der Landkreis Calw veranstaltete am 03. Juli 2011 ein Wiesenfest auf dem
Lindachhof in Stammheim, Wir beteiligten uns daran mit 2 Motormähern, der
Pferdemähmaschine und einem Porsche-Schlepper.
Mit Schreiben vom 14.07.2011 bedankt sich Dr. Peter Schäfer vom Landratsamt Calw
für unser Engagement.
Gedenkstein auf dem Steinriegel oberhalb der Oberjettinger Steige.
Auch ich sagte m´r sott den Gedenkstein freischneiden. M´r sott ….., wenn wir
noch nachdenken mit m´r sott, hat unsere Heide es bereits in Angriff genommen.
Heide dafür herzlichen Dank für dein Engagement.
Am 22. Juli 2012 findet wieder der Schäferlauf in Wildberg statt, wir werden uns
wieder beim Festumzug beteiligen.
Wer hat eine Idee, was für ein Thema wir beim Festzug darstellen könnten?
Das Konfirmandenbuch von Heide Dittus kann ich nur als gelungen bezeichnen.
Ich hoffe, dass Heide Dittus noch kurz darauf eingehen wird.
Spenden:
Hier möchte ich erwähnen, dass wir von der Sprudelfabrik eine Spende in Höhe von
€ 1.000,-- für unsere Naturschutztätigkeit im Gewann Gesteinung erhalten haben.
Ebenfalls erhielten wir von der Volksbank Nagoldtal € 250,00 aus der
Adventskalenderaktion.
Ferner gingen vom Landratsamt Calw noch im Dezember € 350,00 für die
Baumfällaktion am Tierstein ein. Hierfür möchten wir uns ganz herzlich bedanken.
Des weiteren danke ich allen weiteren Spendern, welche von mir nicht namentlich
genannt werden, ganz herzlich für ihre Unterstützung.
Wandern:
O Heimat, ich will wandern durch Täler und auf Höhn, von einem Ort zum andern,
das Schöne all zu sehn.
Wer stets zu Haus geblieben, der ist ein armer Wicht usw.. Der Presse ist
immer wieder zu entnehmen, dass unsere jugendlichen oft übergewichtig sind und
an Bewegungsmangel leiden. Leider sind wir nicht in der Lage die Jugend und
junge Familien zum Wandern und damit zu mehr Bewegung zu bewegen.
Der älteren Generation fällt es immer schwerer, an den Wanderungen teilzunehmen.
Was sich im vergangenen Jahr deutlich an der Wanderbeteiligung auswirkte. Der
Grund, dass die Zahl der Teilnehmer zurück geht, liegt sicherlich an unserer
Altersstruktur. Dieser Umstand, liebe Mitglieder, werte Freunde, stimmt mich
mehr als nachdenklich.
Um so mehr müssen wir bemüht sein, Personen zum wandern zu animieren und uns
über Gastwanderer freuen, damit über unsere Aktivitäten auch außerhalb unseres
Vereins gesprochen wird und für unser Tun Werbung erfolgt. Wenn es uns nicht
gelingt, jüngere Personen bzw. Familien zum wandern zu begeistern, dafür wäre es
unbedingt erforderlich, dass auch entsprechende Personen dies organisieren und
betreuen, diese Personen stehen uns zur Zeit nicht zur Verfügung. Das ist unser
großes Problem! Können wir nicht auf Verjüngung hoffen.
Besonders freute es mich, dass, wieder eine Hochgebirgswanderung durchgeführt
wurde, hier einen kleinen Bilderausschnitt von eurer Tour . Liebe Heide und Rolf
bleibt dran. Vielleicht gelingt es uns dadurch, jüngeren Menschen das Wandern
wieder näher zu bringen.
Allen Wanderführer danke ich für Ihr Engagement, denn ohne ihren selbstlosen
Einsatz, wäre es nicht möglich, all die Wanderungen durchzuführen.
Unserem Edgar Brösamle und Otto Röhm möchte ich für ihren Einsatz für die
Seniorengruppe, meinen herzlichen Dank aussprechen.
Auf den Wanderbetrieb wird nachher unser Wanderwart Manfred Tappe gesondert
eingehen.
Freizeiten und Wanderwochen:
Die Skifreizeit ist bei den Familien sehr beliebt und immer voll ausgebucht.
Schwarzwaldverein Ortsgruppe Sulz am Eck erlebte sieben unvergessliche
Wandertage in Hüttschlag im Großarltal im „Tal der Almen“.
Hier verweisen wir auf den gesonderten Bericht in Rückblicke 2011
Auch 2012 wird wieder eine
Wander- und Kulturwoche im Vinschgau Südtirol vom 01. 07 bis 08.07.2012
durchgeführt. Diese Veranstaltung ist schon ausgebucht.
Waldfest:
Was gibt es da noch zu berichten, das Neue Zelt erlebte einen gelungen Einstand.
Es war wiederum wie jedes Jahr. Wir hatten viele Gäste, die Organisation und die
Abläufe waren wieder perfekt. Die vorbereiteten Speisen wurden an die Frau oder
den Mann gebracht. Wir können wieder von einem gelungenen Fest sprechen. Den
vielen Kuchenspendern danke ich sehr herzlich, aber die Hauptlast lag bei allen
die in irgend einer Form dazu beigetragen haben, dass alles so perfekt ablief,
dafür gebührt allen meinen ja unserer Dank..
Ein ganz besonderer Dank gilt der Stadt Wildberg, die unsere Zeltanschaffung,
durch Ihre Vereinsförderung mit € 684,00 unterstützte.
Das Neue Zelt hatte zur Folge, dass neue Verankerungen angebracht werden
mussten. Da das Zelt 10,00 m breit ist, das alte war nur 8,00 m. Die
Verankerungen ragen im hinteren Bereich weit über den Boden hinaus. Dieser
Zustand wollten wir durch eine Auffüllung des Platzes beheben.
Bei der Rückfrage beim Landratsamtes mussten wir feststellen, dass unser Platz
heimlich, still und leise in das Programm Natura 2000 Hecken- und Schlehengäu
Calw aufgenommen wurde, was somit einer stellen Enteignung gleich kommt, da wir
jetzt mit der Gestaltung des Festplatzes sehr eingeschränkt sind. Die wie von
uns vorgesehene Auffüllung kann so nicht durchgeführt werden. Durch
Antragstellung bei den zuständigen Behörden konnten wir jedoch eine Genehmigung
zur Teilauffüllung erhalten.
Stammtisch:
Der eingeführte monatliche Stammtisch im Waschhäusle wurde von Januar bis
Dezember abgehalten.
Mitgliederwesen:
Zum 31. Dezember 2011 hatten wir einen Mitgliederbestand von 160 Mitgliedern.
Dieser gliedert sich wie folgt auf:
39 Einzelmitglieder
1 Jugendliche Einzelmitglieder
46 Familienmitgliedschaften
46 Ehegatten aus Familienmitgliedschaften
28 Kinder aus Familienmitgliedschaften
Im Jahr 2011 konnten wir 1 Mitglied aufnehmen welches namentlich nicht genannt
werden möchte.
Zum 01.01.2012 können wir 4 neue Mitglieder aufnehmen.
Rolf und Irmgard Seybold und
Heinz und Anneliese Dengler Kirchstraße 45
Wenn wir auf ein erfolgreiches Vereinsjahr zurückblicken, können wir auf das
Erreichte stolz sein. Es war sicherlich mit sehr viel Arbeit und Engagement
verbunden. Ich danke daher allen, die aktiv dazu beigetragen haben, dass all die
angestandenen Arbeiten erledigt wurden. Meinen Kolleginnen und Kollegen aus dem
Vorstand danke ich für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Bericht des Schriftführers
Liebe Wanderfreunde, sehr gehrte Gäste.
Das Wanderjahr 2011 war von Januar bis Dezember mit vielen Angeboten zum
Wandern oder mit dem Rad, Ski und Wanderfreizeiten ausgelastet. Zur Erinnerung
noch einen kleinen Rückblick auf das Wanderjahr.
Der Januar begann mit einem Spielnachmittag und die erste Wanderung auf
heimischen Fluren fand statt. Am 23. Januar stand noch die
Jahreshauptversammlung auf dem Programm.
Die Schwarzenbachmühle war ein weiteres Wanderziel im Februar. Es fand .weiterer
Spielenachmittag statt und nach einer kleinen Wanderung gab es einen gemütlichen
Nachmittag in der Gemeindehalle wo der Zwiebelsteckling auf uns wartete.
Ende Februar Anfang März fanden die Skifreizeiten in Langtaufers statt. Eine
Nachmittags Wanderung führte uns nach Wendelsheim zum Märchensee.
Im April waren wir auf den Spuren des Märzenbecher unterwegs und der Osterhase
hatte uns auch nicht vergessen.
Am 1. Mai wanderten die Sulzer Vereine gemeinsam. Die Sternwanderung ging nach
Huchenfeld und weiter führte eine Wanderung nach Straubenhardt.
Der Juni begann mit einer Wanderung nach Darmsheim. Die Schlaitdorfer Freunde
luden uns zur Sonnwendfreier. Die 40km Wanderung wurde durchgeführt und ein
Tageswanderung ging Richtung Kirchheim - Lennigen – Teck.
Gemeinsam mit den Schlaitdorfer Freunden war man im Juli unterwegs. Ein
Sonntagnachmittag ging es nach Freudenstadt. Zum Familientag ging es nach
Herrenberg in den Waldseilgarten.
Im August ging es Richtung Rotfelden. Auf der Sulzer Eck fand das Waldfest
statt, das wie jedes Jahr einen großen Zulauf fand.
Im September führten Walter und Toni Mutz eine Kultur und Wanderwoche durch. Das
Klosterfest in Wildberg wurde ebenfalls besucht. Die Schwäbische Badische
Freundschaftswanderung fand bei Gutach statt. Auch die Bergwanderer waren von
Buchboden bis zur Biberracherhütte und weiter zur Göppingerhütte bis nach Bad
Rotenbrunnen unterwegs. Gemeinsam mit der Stadt Wildberg führten Manfred Tappe
und Albert Schultheiß die Kleeblattwanderung durch.
Im Oktober war man mit dem Rad unterwegs. Die Landeshaupt war ein Ziel einer
Wanderung und der Wanderplan 2012 wurde erstellt. Eine Herbstwanderung ging noch
auf die Schwäbische Alb.
Zur einzigartigen herbstlich Veranstaltung ging es mit dem Zug zur Chrysanthema
nach Lahr.
Am 4. Dezember war es dann soweit, die Vorstellung des Konfirmandenbuch von
Heide Dittus. In Gemeinschaft mit der Kirche und dem Schwarzwaldverein wurde das
Buch in Sulz in der Gemeindehalle vorgestellt. Eine kleine Modenschau von Früher
und Heute rundete das ganze ab. Das Buch fand großen Anklang, einmal
Aufgeschlagen kann man Stunden damit verbringen, ein Krimi könnte nicht
spannender sein. Auf diesem Wege noch einmal ein großes Dankeschön für deine
Mühe.
Zur Familiefeier traf man sich in der Gemeindehalle zu einem gemeinsamen
Mittagessen, danach gab es einen kleinen Spaziergang und Nachmittag endete bei
Kaffee und Kuchen.
Das Jahr 2011 ging zu Ende, zum Jahresabschluss traf man sich im Waschhäusle um
das neue Jahr 2012 zu begrüßen.
Nun Wünsch ich uns allen ein gutes Wanderjahr 2012 das dieses genauso gut
verlaufen möge wie das vergangene Jahr.
Tätigkeitsbericht des Naturschutzwartes
Bericht für das Kalenderjahr 2011 im Bereich Naturschutz und dieses Mal auch im
Bereich Heimatpflege.
Die Sache mit der Heimatpflege hat sich im Laufe der vergangenen Jahre bei uns
im Verein so nach und nach entwickelt und Walter meinte, da kannst du diesmal
was dazu sagen. Ich befürchte aber, dass mir das in Zukunft auch vorbehalten
bleibt. Aber Naturschutz und Heimatpflege überschneiden sich eben in
Teilbereichen auch, deshalb möchte ich auch drüber kurz berichten.
Das vergangene Jahr war wieder von einigen Arbeitseinsätzen, die hauptsächlich
Pflegemaßnahmen waren, geprägt.
1.
Begonnen haben wir mit dem Tierstein. Im Frühjahr 2011 wurden von Mitgliedern
unserer Ortsgruppe ja bekanntlich einige Weiden gefällt. Außer der
Baumfällaktion die aus Sicherheitsgründen stattfand, wurde nochmals ein
Arbeitseinsatz gestartet. Bei diesem wurde noch Einiges an Gestrüpp,
hauptsächlich Holunder, umgesägt, zerkleinert und beseitigt. Wie jedes Jahr half
hierbei wieder eine große Gruppe rüstiger Rentner, auf die wir hier richtig
stolz sein können. Da solche Aktionen oft wetterbedingt und deshalb eher
kurzfristig angesetzt werden und unserer „Rentnerliga“ sehr flexibel ist, sind
es eben immer die Selben, welche um Mithilfe gebeten werden. Wir sind richtig
froh, dass wir hier immer solche tatkräftige Unterstützung bekommen und hoffen,
dass dies auch weiterhin so funktioniert.
(Die Rentner wissen doch sonst nicht wie sie den Tag verbringen sollen!)
Im Frühsommer haben wir dann den Hang unterhalb des Tiersteins und die
Grasfläche auf dem Tierstein wieder gemäht. Durch den relativ kühlen Sommer und
anschließend sonnigen Herbst und bedingt durch die hohe Feuchtigkeit am
Tierstein wuchs das Gras aber nochmals relativ schnell, weshalb wir eigentlich
im Spätherbst hätten nochmals mähen sollen, was aber nicht geschah. Wir werden
dafür dieses Jahr vermutlich, bedingt durch das Altgras, uns etwas mehr abmühen
müssen. Aber das lassen wir auf uns zukommen.
2.
Eine weitere Pflegeaktion, welche auch die Heimatpflege betrifft, fand im Gewann
„Aufgehende Äcker“ statt. Dort befindet sich auf einem Steinriegel eine Hecke,
in welcher ein Gedenkstein zur Erinnerung an eine Familie steht, von welcher in
diesem Bereich im Jahr 1750 vier Personen vom Blitz erschlagen wurden.
Vor einigen Jahren hat unsere Ortsgruppe diesen Stein, der eingewachsen war,
freigeschnitten, eine kleine Mauer aufgesetzt und eine Bankgruppe dort
aufgestellt. Im Laufe der Zeit hat aber die Natur den Steinhaufen wieder
zurückerobert, so dass wieder alles eingewachsen und die Bank inzwischen
verrottet war.
In einer 2-tägigen Aktion wurde das Gestrüpp sehr großzügig zurückgeschnitten,
zerkleinert und an Ort und Stelle verbrannt. Die Bänke wurden ebenfalls abgebaut
und entsorgt, so dass man den Gedenkstein jetzt schon von Weitem wieder sehen
kann. Da man Schlehen, Holunder und andere Heckenpflanzen nicht vollständig in
den Griff bekommt, muss hier mindestens alle 2 Jahre ein Rückschnitt erfolgen,
damit dieser Stein auch in Zukunft sichtbar bleibt.
3.
Eine weitere Pflegemaßnahme fand auf der Fläche im Gewann „Gesteinung“ statt.
Nachdem sich 2010 die Vegetation nach dem Mulchen entsprechend gut zu einem
tollen Trockenbiotop entwickelte, wurde auf dieser Fläche nichts gemacht. 2011
hingegen wurde ein Großteil der Fläche abgemäht, zusammengerecht und das Gras
verbrannt. Auch hier waren wieder hauptsächlich unsere Rentner und Rentnerinnen
(nicht zu vergessen!!) gefragt, weil diese eben unter der Woche Zeit für solche
Arbeiten haben.
Ein kleiner Teil der Fläche wurde vom Schäfer eingezäunt, da er für seine Ziegen
noch etwas zum abweiden suchte. Diese fressen ja bekanntlich nicht nur Gras
sondern auch mit Vorliebe verholzte Gewächse, so war diese Fläche für ihn, bzw.
seine Ziegen ideal.
4.
Nun kommen wir zu unserer Alten Oberjettinger Steige. Auch hier fällt die
Pflegemaßnahme zusammen mit der Rubrik Heimatpflege.
Durch das Freischneiden und Aussägen dieses alten Weges konnten wir einen
Beitrag zur Pflege und Erhaltung der Ortsgeschichte leisten. Es sind jetzt
wieder der alte Straßenverlauf, die Mauer und die teilweise noch vorhandenen
Straßenbegrenzungssteine sichtbar.
Im vergangenen Jahr wurde der Weg nun im Rahmen der Mähaktion der Stadt Wildberg
ausgemäht. Da wir aber sehr gute Vorarbeit geleistet haben, ging dies für den
Fahrer fast nebenher. Nur die Ränder und an der Mauer entlang muss noch von Hand
nachgearbeitet werden, was in diesem Winter noch geschehen soll. Was mich
besonders freut, ist die Tatsache, dass es doch immer wieder Spaziergänger und
Wanderer gibt, die diesen Weg nun auch benutzen. Aber es ist eben wie überall,
man muss dahinter her sein, sonst ist innerhalb kürzester Zeit wieder alles
zugewachsen.
5.
So, dies waren jetzt die Tätigkeiten, die organisatorisch und vom Arbeitsaufwand
her die größten Posten im Bereich Naturschutz waren.
Viele Dinge, die auch in diesen Bereich fallen, werden so gelegt, dass ich sie
oftmals miteinander oder mit sonstigen Tätigkeiten verbinde.
Da wir jeden Tag mit dem Hund unterwegs und auch oft im Wald sind, können solche
Dinge wie die Kontrollgänge am Biotop am Agenbach mit eingebunden werden. Dort
muss von Zeit zu Zeit der Wasserzufluss von Laub und Ästen befreit werden, damit
auch ausreichend Wasser in die Teiche kommt.
Letztes Jahr habe ich über die rückläufige Population bei den Amphibien
berichtet. Im vergangenen Jahr sah es nicht besser aus. Wir hatten zwar ein sehr
trockenes Frühjahr, doch glaube ich, dass wenn es geregnet hätte, auch nicht
mehr Frösche oder Kröten anzutreffen gewesen wären.
Auch bei den Fledermäusen, Singvögeln, Schmetterlingen und sonstigem Kleingetier
sieht es nicht besser aus. Ursächlich hierfür sind mit Sicherheit verschiedene
Faktoren, auf die wir hier im Kleinen meistens gar keinen Einfluss haben. Doch
finde ich, dort wo wir die Möglichkeit haben, sollten wir Lebensräume für
Wildpflanzen und Wildtiere schaffen bzw. erhalten.
Schon ein Löwenzahn in unserm Rasen ist eine „Futterquelle“ für unzählige
Insekten, von denen sich dann wieder Vögel wie unsere Schwalben oder sogar die
Fledermäuse ernähren. Ohne Insekten gäbe es auch keine Bestäubung unserer
Obstbäume und somit auch keine Ernte.
Manch einer sagt hier vielleicht :“Grad recht, na brauch i scho koine Äpfel ra
doa, on da Apfelsaft, hol i bei der WLZ !“ Das ist aber nicht zu Ende gedacht.
Ich mache hier immer Werbung dafür, dass unserer Gärten zwar ordentlich aber
nicht zu aufgeräumt aussehen sollen.
Für manche ist dies bestimmt ein Wiederspruch zu meiner täglichen Arbeit in den
städtischen Grünanlagen. Aber selbst dort haben wir z.B. die Freiheit, eine
Fläche einfach mal so lange nicht zu mähen, bis die meisten Blumen verblüht und
ausgesamt haben, damit sich im nächsten Jahr auch wieder eine Artenvielfalt
entwickeln kann. Dass wir natürlich die Disteln nicht höher werden lassen dürfen
als die Rosen, ist auch klar. Aber in manchen Bereichen ist auch hier ein Tier-
und Naturschutz möglich.
Wie in jeder Sparte des SWV gibt es auch im Bereich des Naturschutzes jährliche
Tagungen und Treffen der Naturschutzwarte. Im vergangenen Jahr hatten wir unsere
jährliche Tagung hier in Sulz. Im Mai trafen sich 14 Naturschutzwarte aus der
Umgebung in der Gemeindehalle. Nach einer kurzen Begrüßung begaben wir uns auf
eine kleine Ortsführung. Wir besichtigten versch. historische Plätze und Gebäude
und führten die Gruppe an einige von unserer Ortsgruppe betreute Flächen. So
schauten wir uns u.a. die Alte Oberjettinger Steig, den Fledermauskeller im Berg
sowie den Tierstein an. Bei dieser Gelegenheit und dem Ausblick auf den Ort fiel
einigen Teilnehmern die große Nutzung der Dachflächen auf der Burghalde auf. Es
wurde anschließend lebhaft über das Für und Wider der Nutzung von erneuerbaren
Energien diskutiert. In diesem Zusammenhang weise ich auf die Berichte in den
Schwarzwaldvereinszeitungen hin, in denen die Standpunkte des SWV und anderer
Naturschutzgruppen bezüglich Biogasanlagen, Sonnenenergie sowie Wind- und
Wasserkraft abgedruckt sind.
So, zum Abschluss soll ich laut Walter jetzt noch mal was zu dem Bereich
Heimatpflege sagen, und zwar zum Sulzer Konfirmandenbuch.
Wir hatten ja letztes Jahr am 2. Advent die Präsentation des Sulzer
Konfirmandenbuchs in der Gemeindehalle. In Kooperation mit der Kirchengemeinde
ist es gelungen, ein für Sulz einmaliges Fest auf die Beine zu stellen.
Laut Walter hätte aber die Bilanz des Mittagessens noch besser sein können. Aber
es war halt kein Platz mehr in der Halle. Und am Abend war dann doch noch alles
verkauft, es blieben nicht einmal Bratwürste zum Räuchern übrig.
Durch die Unterstützung des Posaunenchors und der Konfirmanden bei der
„Modeschau“ war es doch ein sehr unterhaltsamer Nachmittag. Die Resonanz der
Sulzer Bevölkerung war überwältigend. Die Halle war fast bis auf den letzten
Platz belegt und allein an diesem Tag wurden an die 400 Bücher verkauft.
Vom Zeitpunkt her war es natürlich günstig, denn Weihnachten stand vor der Tür
und so wurde doch noch manches Buch als Geschenk gekauft. Innerhalb einer Woche
waren dann alle Bücher verkauft.
Es freut mich unheimlich, dass durch die Mithilfe vieler Sulzer, durch Pfarrer
Heugel und seiner Sekretärin Jeanette Dengler, den Kirchengemeinderat und den
Vorstand des SWV und allen sonst irgendwie an der Entstehung und Durchführung
beteiligten Personen ein so umfangreiches, erfolgreiches und wie es scheint für
Sulz und die Sulzer wertvolles Buch entstanden ist.
In der Zeit von Weihnachten bis jetzt habe ich Post und viele Anrufe von
auswärtigen Sulzern erhalten, die das Ganze bestätigen
Es liegen bereits über 100 Nachbestellungen für das Buch vor und wenn wir
gewusst hätten, wie stark die Nachfrage wird, hätte man schon von Anfang an mehr
drucken lassen. Aber das war eben eine nicht einzuschätzende Sache. Trotz
Nachfrage auf dem Rathaus nach der Auflage des Sulzer Buches „Ein Blick zurück“
haben wir einfach zu wenig bestellt. Nach Absprache mit dem Verlag sind wir aber
jetzt soweit, dass es noch eine zweite, aber eben kleinere Auflage geben wird,
so dass hoffentlich alle Interessenten noch zu ihrem Buch kommen.
Mehr möchte ich hierzu nicht mehr sagen, es würde sonst den Rahmen sprengen.
Mir bleibt jetzt nur noch eines zu sagen und zwar Danke.
Danke an alle, die mich und mein Amt im vergangenen Jahr in irgendeiner Weise
unterstützt haben und ich hoffe, dass sich der Verein auch weiterhin auf seine
Mitglieder verlassen kann, denn nur in der Gemeinschaft kann etwas wertvolles
für alle geleistet werden.
Danke.
Bericht des Wanderwartes:
In einer PowerPoint Präsentation, erläutert der Wanderwart die Aktivitäten und
Beteiligungen an den Veranstaltungen des Jahres 2011
Wie jedes Jahr möchte ich mich nochmals bei allen Wanderführern für ihr
Engagement und Arbeit herzlich bedanken und wünsche uns allen ein schönes
Wanderjahr 2012.
Bericht des Wegewartes Albert Schultheiß
In kurzen Ausführungen nimmt der Wegewart Stellung zu den im Jahr 2011
angefallenen Arbeiten. Er gibt bekannt, dass er die zu betreuenden Wege zwei mal
abgelaufen ist und keine nennenswerte Vorkommnisse feststellen musste.
Bericht der Kassiererin Ilse Widmaier
In einer PowerPoint Präsentation erläutert die Kassiererin jede einzelne
Bilanzposition und die einzelnen Konten der G+V. Das Wirtschaftsjahr 2011
schloss mit einem Verlust in Höhe von € 1.997,25 ab. was daraus resultierte,
dass in diesem Jahr ein Zelt im Wert von
€ 8.788,50 angeschafft wurde.
Bericht der Kassenprüfer Rolf Dittus und Carmen Elbert
Herr Rolf Dittus trägt der Versammlung vor, dass er gemeinsam mit Frau Carmen
Elbert die Kasse geprüft habe. Die Kassenführung sei vorzüglich und gebe
keinerlei Anlass zu Beanstandungen.
TOP 3 Entlastung
Herr Ortsvorsteher Fiedler wurde vom 1. Vorsitzenden gebeten diesen Punkt der
Tagesordnung zu übernehmen.
Zuerst überbrachte Herr Fiedler die Grüße der Stadt Wildberg.
Er fragte die Versammlung, ob noch Fragen zu den Berichten anstehen, dies war
nicht der Fall, somit fragte er die Versammlung, ob jemand Einwände gegen eine
gemeinsame Entlastung der Vorstandschaft hätte. Es wurden keine Einwände
erhoben. Somit beantragte er die Entlastung der Vorstandschaft.
Die Versammlung erteilte einstimmig die Entlastung dem gesamten Vorstand.
TOP 4 Wahlen
Ortsvorsteher Herr Fiedler wird zum Wahlleiter bestimmt.
Bisherige Amtsinhaber:
2. Vorsitzender Werner Dengler
Schriftführerin Waltraud Borkhart
Wegwarte Albert Schultheiß
Wanderwart Manfred Tappe
Stv. Naturschutzwart Walter Mutz
Beisitzer Jörg Czarnecki
Von dem Vorstand wird nachstehender Wahlvorschlag eingebracht.
Herr Fiedler fragt nach weiteren Vorschlägen. Von der Versammlung werden keine
weitere Vorschläge gemacht.
Wahlvorschlag: auf 3 Jahre
2. Vorsitzender Martin Lutz
einstimmig gewählt
Schriftführerin Waltraud Borkhart einstimmige
Wiederwahl
Wegwarte Albert Schultheiß
einstimmige Wiederwahl
Wanderwart Manfred Tappe einstimmige
Wiederwahl
Stv. Naturschutzwart Walter Mutz einstimmige
Wiederwahl
Beisitzer Jörg Czarnecki
einstimmige Wiederwahl
Wahlvorschlag:
auf 2 Jahre
Beisitzer bisher Martin Lutz Vorschlag Werner Dengler
einstimmig gewählt.
Auf Befragung nahmen die gewählte die Wahl an.
TOP 5 Ehrungen
Nachstehende Gründungsmitglieder werden für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt:
Dengler, Frida
Fuchs, Annemarie
Härtter, Luise
Härtter, Robert
Niethammer, Christa
Niethammer, Gerhard
Röhm, Else
Röhm, Hilde
Röhm, Reinhold
Weippert, Irene
Für 25 Jahre Mitgliedschaft werden geehrt:
Vetter, Fridl
Tappe, Manfred
Kaiser, Willi
Hindenlang, Franz

alle anwesende Jubilare
TOP
6 Anträge und Verschiedenes
Hier wurden keine Anträge und Anfragen gestellt.
Der
1. Vorsitzende schloss den offiziellen Teil der Versammlung um 16,15 Uhr.
Wildberg – Sulz am Eck, 22. Januar 2012
Waltraud Borkhart Walter Mutz
Schriftführerin 1. Vorsitzender
SpendenAdventskalender 2011 der Volksbank Nagoldtal-Stiftung
Der SWV Ortsgruppe Sulz am Eck e.V.erhält 250,00 Euro für Spiele für Jung und
Alt.
Im Rahmen ihres SpendenAdventskalenders stellte die Volksbank Nagoldtal-Stiftung
in Kooperation mit dem Schwarzwälder Bote einen Spendenbetrag über 25.000 Euro
zur Verfügung. Mit diesem Geld werden soziale Projekte in der Region
unterstützt. 37 Vereine und Institutionen bewarben sich erfolgreich, darunter
auch der Schwarzwaldverein Ortsgruppe Sulz am Eck e.V..Als Belohnung für das
gezeigte Engagement konnte ein Spendenscheck über 250,00 Euro entgegen genommen
werden. Dank dieser großzügigen Spende kann die Umsetzung des „Spiele für Jung
und Alt“ nun in Angriff genommen werden.

Vereinsvorsitzende Walter Mutz bei der Scheckübergabe in der Volksbank Nagoldtal
zusammen mit dem Vorstandssprecher Jörg Stahl
Spielnachmittag
am 7. Januar 2012 in der Gemeindehalle im
Vereinsraum
Wir spielen wieder!!!
Mit Kinder, Eltern, Großeltern und alle die sich
angesprochen fühlen möchten wir Gesellschafts-, Brett und Kartenspiele aller
Art, von BINOKEL, GAIGELN über MENSCH ÄRGER DICH NICHT, RISIKO,
MÜHLE, bis zu UNO spielen.
Jeder der sich angesprochen fühlte, lud die Ortsgruppe
Sulz am Eck des Schwarzwaldvereins, zu einem Spielnachmittag am Samstag, den 7.
Januar 2012, von 14:00 bis 18:00 Uhr ein.
Bis zu 50 Spiele standen zur Verfügung und konnten gespielt
werden.

Herzlichen Dank an Irene und Jörg Czarnecki für die
Organisation und Durchführung.
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